Resilienz oder das innerliche Schutzschild

Es schein fast so, als ob manchen Menschen komplett stressresistent durch das Leben laufen würden, wohingegen andere Menschen mit Burnout, Depressionen oder Angsterkrankungen reagieren. Im Volksmund gelten Menschen, die jede schwierige und schlechte Situation überwinden, als besonders resilient. Ursprünglich bezeichnete Resilienz die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf sozial vermittelte Ressourcen zu bewältigen und es als Anlass zur persönlichen Weiterentwicklung zu nutzen. Andere Autoren bezeichnen Resilienz als die Fähigkeit aus negativen Erfahrungen zurückzufinden. Jedoch gehen neuere Forschungsergebnisse davon aus, dass Resilienz weder eine Eigenschaft noch eine Fähigkeit ist, sondern schlicht die Tatsache, dass jemand trotz schwierigen Umständen immer noch gesund ist. Das Positive daran ist: Resilienz lässt sich lernen! Unser Ausmaß an Resilienz ist somit nicht in Stein gemeißelt. Dennoch handelt es sich bei der Verbesserung unseres inneren Schutzschilds um einen langfristiger Prozess auf dem sich einlassen muss und der sich gut innerhalb einer Psychotherapie angehen lässt.

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